Pfiffiges




Superstau auf einem Haar?

Auto im Nanomaßstab mit lichtgetriebenem Motor.

Forscher der Rice-Universität in Houston haben ein Einmolekül-Auto mit Lichtmotor gebaut. Das Nano-Fahrzeug besteht aus 169 Molekülen und ist vier Millionstel Millimeter groß. Zwanzigtausend Fahrzeuge könnten auf einem menschlichen Haar parken.


Ein Auto aus 169 Molekülen

Ein Winz-Schaufelrad bewegt das Mini-Vehikel vorwärts, sobald Lichtstrahlen auf die Oberfläche treffen. So Professor James Tour, der das Nano-Auto entwickelt hat. Bisher wurde erst eine „Aqua"-Version produziert, die nur in Flüssigkeit fahren kann.


Antrieb mit Licht. Photos by Rice University

Naja, vielleicht ein ganz neues Fahrgefühl. Übers Meer ins Büro, anstatt sich durch eine endlose Blechlawine auf der Autobahn zu quälen. Und das Benzin-Problem wäre auch gelöst.

Das wird wohl mein neues Auto. Ich will ja mit der Zeit gehen. Blöd nur, dass ich vorher erstmal gewaltig abspecken muss: Alle 44 Kilo müssen weg. Sonst wird’s eng. Hätte ich Ostern bloß nicht so geschlemmt.
Na dann, gute Fahrt!

Den ausführlichen wissenschaftlichen Artikel gibt es hier bei wisschschaft.de

35 Kommentare 18.4.06 10:40, kommentieren